Neue Klimagesetze – Nachhaltiger Mobilfunk – Klimaneutrale Chemieindustrie

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4 Mai 2021

Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen zu unseren ecozentrisch Morgennachrichten. 

Bundesumweltministerin kündigt neues Klimaschutzgesetz an Klimaneutralität der Chemische Industrie soll staatlich gefördert werden Der Standard: Erste Informationen über Österreichs Klimagesetz  Telefonanbieter für nachhaltige Alternativen im Mobilfunk Biomasse-Kraftwerk in Hamburg nutzt überschüssiges Holz aus Namibia

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will bis Ende dieser Woche einen neuen Entwurf zum Klimaschutzgesetz vorlegen. Das neue Gesetz soll unter anderem ein neues Klimaziel für Deutschland bis 2030 enthalten. Zur Höhe dieses Ziels soll ein Expertenrat einbezogen werden. Laut Schulze könnte dieses Ziel bei circa 62 bis 68 Prozent des bisherigen Ziels liegen. 

Die Umweltministerin reagiert damit auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus der vergangenen Woche. Danach muss der Gesetzgeber die Klimaziele bis Ende des Jahres genauer regeln.  

Nach dem Urteil aus Karlsruhe fordern viele Stimmen ein schnelleres Handeln in der Klimapolitik. So legte die Initiative Agora Energiewende ein sechs-Punkte-Programm vor. 

Quelle #1

Quelle #2

Gestern ist eine Klimaschutzplattform gestartet, die vom Verband der Chemischen Industrie (VCI) organisiert und vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Es handelt sich dabei um eine Dialogplattform, die unterschiedliche Sektoren in dieser Branche verbinden soll. Darüber hinaus soll sie den Wissens-und Erfahrungsaustausch zwischen Chemischer Industrie und anderen Akteuren wie Energiewirtschaft, Netzbetreiber und Anlagenbau, aber auch Forschungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft ermöglichen. Der Austausch soll die Chemische Industrie auf ihrem Weg zur Klimaneutralität im Jahr 2050 unterstützen. Das Projekt wird in den kommenden zwei Jahren mit ca. 625.000 Euro vom Bundesumweltministerium gefördert.  

Quelle #3

Der Standard: Erste Informationen über Österreichs Klimagesetz 

Über den Gesetzentwurf des neuen Klimaschutzgesetz, welches derzeit in Österreich erarbeitet wird, sind erste Informationen bekannt geworden. Wie die Tageszeitung ‚Der Standard‘ berichtet, soll ein dreistufiges Verfahren zum Klimaschutz eingeführt werden. Im ersten Schritt soll für jedes Bundesland und jeden Industriesektor ein jährliches CO2-Budget festgelegt werden. Sollte dieses überschritten werden, sind Strafzahlungen fällig. In der zweiten Stufe sollen Prognosen über künftige Emissionen aufgestellt. Sind diese ungünstig, müssen Vorschläge für Sofortmaßnahmen vorgelegt werden. Für den Fall, dass keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen werden, tritt ein Notfallmechanismus in Kraft. Dieser erhöht automatisch die Besteuerung auf fossile Energieträger, sollten die CO2-Höchstwerte überschritten werden- dadurch werden dann z.B. Benzin oder Heizöl teurer. 

Der Gesetzentwurf ist jedoch noch nicht offiziell bestätigt und es wird erwartet, dass es darüber in Österreich noch heftige Diskussionen geben wird. 

Quelle #4

Telefonanbieter für nachhaltige Alternativen im Mobilfunk

Der Netzbetreiber Telefonica Deutschland möchte das Mobile Telefonieren nachhaltiger machen. Unter dem Slogan ‚Keep the planet blue‘ möchte der Anbieter bei seinen Kunden mehr Aufmerksamkeit auf nachhaltige Themen lenken und auch selbst an umweltfreundlichen Alternativen arbeiten. Hier geht es vor allem um den Schutz der Umwelt und um eine nachhaltigere Ressourcengewinnung. Der Fokus liegt vor allem auf nachhaltigeren Smartphones, bei denen auf umweltfreundlichere und fairere Arbeitsbedingungen beim Rohstoff-Abbau geachtet werden soll. Daneben soll auch der eigentliche Mobilfunkbetrieb nachhaltiger werden. Hier geht es vor allem um die Verwendung von Ökostrom in allen Geschäftsbereichen sowie um nachhaltige Logistik. Außerdem will sich das Unternehmen für ein besseres Recycling alter Mobilfunk-Geräte stark machen.

Biomasse-Kraftwerk in Hamburg nutzt überschüssiges Holz aus Namibia

Eine internationale Kooperation will zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: In Hamburg soll durch Umrüstung des alten Kohlekraftwerks Tiefstack ein modernes Biomasse-Kraftwerk entstehen, welches überschüssiges Holz aus Namibia verwendet. Das Holz fällt bei der Busch-Abholzung an, denn die so genannte Verbuschung in Namibia bedroht die angestammten Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Dieses Holz soll dann in dem thermischen Kraftwerk in Hamburg genutzt werden und wichtiger Bestandteil der Hamburger Wärmeversorgung werden. Der Umbau von Kohlekraftwerken zu Biomasse- und Gaskraftwerken soll von der Bundesregierung in den nächsten Jahren massiv gefördert werden, wie im Kohleausstiegsgesetz vorgesehen.  

Das waren die ecozentrisch Morgennachrichten am 27.Januar 2021, vielen Dank fürs Zuhören, wir wünschen Euch einen nachhaltigen Start in den Tag!

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